Theravada Gruppe Salzburg Buddhistische Praxis im Alltag Die „Theravada Gruppe Salzburg – Buddhistische Praxis im Alltag“ existiert bereits seit September
1993 und besteht seit Oktober 2006
als eingetragener Verein mit Sitz in Salzburg.
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Berichte 2011 Jänner 2011 Mitgliederversammlung Wiederwahl des Vorstandes für 2011 und 2012
Vorstand hinten von links nach rechts: Dr. Paul Chalupny, Dr. Waltraud Postl, Christine Dürnberger, Wilhelm Jakober Kassenprüfer vorne von links nach rechts: Eva Eigler, Dr. Silvester Schröger Jänner 2011 Yoniso Manasikara: Weises gründliches Erwägen meines Denkens, Redens und Handelns - Den Dingen auf den Grund gehen Ganztagsmeditation mit Bhante Seelawansa: 23.01.2011 Um den Dingen auf den Grund gehen zu können, ist es zu allererst notwendig, Freundschaft mit seinem Körper zu schließen. Warum? Weil wir tiefe Erkenntnis nur durch Körperbeobachtung bekommen können. Und richtige Körperbeobachtung setzt voraus, dass wir mit unserem Körper wie mit einem Freund umgehen. In der Absicht des Lernens können wir mit einem Freund fruchtbar streiten und lernen dabei. Wir beobachten, korrigieren uns und verbessern etwas.Korrektur ist eine Reaktion des Geistes, des Bewusstseins und entsteht aus Mitgefühl, aus Freundschaft zum Körper und setzt urteilsfreie Beobachtung voraus. Sie ist eine Kooperation von Geist und Körper und führt zu Weisheit – panna. Mit einem Feind kämpfen wir ums Recht haben und verletzen uns und erzeugen Dukkha. Wir reagieren aus Ego, aus dem Selbst und können nicht rein beobachten. Weisheit kann nicht erlangt werden. Wenn jemand keine Freundschaft mit seinem Körper schließen kann, dann gibt es einen endlosen Kampf. Ich will nicht alt oder krank werden oder sterben. Bei einem Freund jedoch akzeptieren wir alles. Er darf später oder gar nicht kommen, etwas sagen oder nicht sagen, wir akzeptieren. Daher ist der erste Schritt Freundschaft schließen mit unserem Körper. Warum bin ich mir selbst oft kein edler Freund? Weil ich die Vergänglichkeit nicht akzeptieren will. Die Vergänglichkeit nach außen akzeptieren wir leicht. Wenn jemand anderer alt oder krank wird, so ist das in Ordnung. Wenn jedoch ich alt oder krank werde oder sogar sterbe ist dies schwer zu verdauen. Freundschaft mit mir heißt, die Wirklichkeit zu sehen wie sie wirklich ist, Alter und Krankheit und Tod zu akzeptieren. Soheit zu akzeptieren. Freunde haben nichts zu verstecken, du kennst deinen Körper. Du gehst mit ihm richtig um, dann gibt es kein Dukkha. Und dann meditieren wir. Wozu? Um Weisheit – panna zu erlangen. Um zu erfahren, wie die Dinge wirklich sind. Was braucht man um panna zu erlangen? 4 Dinge:
Yoniso Manasikara: Um den Dingen auf den Grund zu gehen, wie sie wirklich sind, ist es Voraussetzung, dass wir frei von begrifflichen Vorstellungen sind. Gier und Hass sind die Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Bei Gier habe ich immer Ausreden, die Gier zu verstecken. Wenn Gier da ist, kann ich nicht gründlich erkennen. Der Geist kann nicht tiefer gehen. Der Mensch wird hart und unfreundlich. Die reale Welt ist, bei vorhanden sein von Gier, immer schön.
Peter: Schließen wir also Freundschaft mit unserem Körper, halten wir die Freundschaft der edlen Freunde in unserer Sangha hoch und machen wir aus unseren Feinden Freunde. Dann haben wir den ersten Schritt zu Yoniso Manasikara gemacht. Salzburg 26.01.2011 Ing. Eigler Peter März 2011Charakterbildung Reflektionen
am 27.03.2011 während der Ganztagsmeditation mit Manfred Wiesberger an Hand
seines Buches: „Das Fenster öffnen“-Erläuterungen zu den zehn
charakterlichen Vollkommenheiten (Paramita) aus den Sutten. www.dhamma-dana.de/buecher/BGM-Paramita-Buch.pdf Die
Betrachtung und Übung der zehn Paramita ist überall und zu jeder Zeit möglich! „…
beim Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, während einer Beschäftigung, während ich
im Hause voller Kinder wohne“. Anguttara-Nikaya
XI, 12/13 „Was
der Mensch viel erwägt und sinnt, dahin geneigt wird das Herz“. Majjhima-Nikaya
19 Begegnung und Handlung Was ist heilsam, was ist unheilsam (yoniso manasikara)
Handlungsmuster
(kamma) ergeben Erlebnismuster (kamma vipaka) Jeder
Gedanke ist wie ein Regentropfen und zieht Furchen in meiner gedanklichen
Landschaft , formt
meinen Charakter. 1.)
Von allem Lieben und Angenehmen muß ich scheiden und mich trennen. Anguttara-Nikaya V,57 Fünf Betrachtungen für Jedermann Der edle Jünger denkt: Das betrifft nicht nur mich, sondern alle Menschen. DANA-Paramita: 2.)
Würden die Wesen den Lohn für das Verteilen von Gaben kennen, so wie
ich, so würden sie nichts genießen, ohne etwas gegeben zu haben, und es würde
der Makel des Geizes nicht ihr Herz umsponnen halten. Itivuttaka 26 SILA-Paramita: 3.)
Die Ausübung der sila beschränkt sich nicht nur auf sich selbst,
sondern erstreckt sich auf alle Wesen (metta). Freundlichkeit (metta, karuna, mudita) unterbindet Fehlverhalten in der Begegnung mit allen fühlenden Wesen. NEKKHAMMA-Paramita: 4.)
Kein Greifen, kein Verwerfen soll sich bei dir finden! Sutta Nipata 1098 Die Sinnenlust zügeln. Zugunsten höheren Glückes das kleinere Glück aufgeben. PANNA-Paramita: 5.)
Da, ihr Mönche, denkt der Weise gute Gedanken, spricht gute
Worte, verübt gute Taten. Anguttara-Nikaya III,3 VIRIYA-Paramita: 6.)
Nicht wer im Kampf besiegt tausend mal tausend Krieger, nur wer sein
Selbst besiegt, der ist der höchste Sieger. Dhammapada 103-105 Vermeiden, Überwinden von Unheilsamen Enfalten, Vermehren von Heilsamen KHANTI-Paramita: 7.)
Geduldiges Ertragen verbrennt die Befleckungen am besten. Digha-Nikaya 14 SACCA-Paramita: Unterscheidung von Tatsache und Meinung. ADHITTHANA-Paramita: Aufrechterhaltung eines Vorsatzes. Besser mit „kleinen Sachen“ zu üben beginnen etwas zu tun oder zu lassen. METTA-Paramita: UPEKKHA-Paramita: Mögen
alle Menschen Freunde sein und sich gegenseitig unterstützen! Bischofshofen, 29. März 2011 Dr.Chalupny Paul Juni 2011Ganztagsmeditation mit Matthias Scharlipp am Sonntag, 19.06.2011 Das Thema: „Ethik-die Brücke zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit“ Matthias kam von Berlin über München zu uns angereist. Er gab uns seine Erklärungen und Meditationsanleitungen von 9-17 Uhr . Zwei Lehrreden des Buddha aus der Mittleren Sammlung aus dem Buch von Paul H. Köppler „So spricht Buddha“ dienten als Grundlage unserer Ganztagsmeditation. M
8 „Änderung des Verhaltens“ Im
Bewusstsein des Leidens, das durch unheilsames Verhalten hervorgerufen wird,
bestärkt man die eigene Absicht, solches Verhalten zu lassen und dessen
Gegenteil zu kultivieren. 1.
Sila Abstand nehmen vom Töten
und Metta (Liebende Güte für alle fühlenden Wesen) entfalten 2.
Sila Abstand nehmen vom
Stehlen und Dana(Geben und Teilen ) entfalten 3.
Sila Abstand nehmen von
Sinnenlust und Indriyasamvara (Sinnestore bewachen) entfalten 4.
Sila Abstand nehmen von
falscher Rede und Sacca (Wahrhaftigkeit) entfalten 5.
Sila Abstand nehmen von den
Geist trübenden Mitteln und Sati (Achtsamkeit) entfalten Zitate
aus M8: ‚Andere
sind grausam, verletzen und töten, stehlen, leben ausschweifend, lügen und
schimpfen, betrügen, sind geizig, neidisch, nachlässig, gewissenlos, ohne
Vertrauen und unachtsam, üben nicht richtig, erliegen vielen Hindernissen,
verbreiten falsche Ansichten und halten an ihnen fest. Andere sind faul,
zweifeln, sind zornig, rachsüchtig, herrschsüchtig, überheblich, nicht
belehrbar und unachtsam. All das will ich nicht tun oder sein!‘ So kannst du
dein Verhalten ändern. Schon
wenn sich das Denken in diese positive Richtung bewegt, ist es von großem
Nutzen für dich und deine Umwelt. Um wie viel heilsamer ist es jedoch, wenn du
auch so sprichst und handelst. Bemerkst
du Faulheit, dann strenge dich an, bemerkst du Unruhe, dann konzentriere dich,
bemerkst du Ärger, dann bemühe dich freundlich zu sein, bemerkst du
Verachtung, dann übe dich in Demut, bemerkst du Herrschsucht, dann diene,
siehst du Neid, dann übe Mitfreude, siehst du geiz, dann sei freigiebig,
bemerkst du Eigensinn, dann sei tolerant, bist du überheblich, dann sei
bescheiden, bist du schwer zu belehren, dann höre gut zu, hast du schlechte
Freunde, so suche dir bessere, bist du nachlässig, so entwickle Disziplin, weißt
du zu wenig, so lerne mehr, bist du unachtsam, so übe Achtsamkeit, hängst du
an deinen eigenen Ideen und Meinungen, so lasse sie los. So kannst du schritt für
schritt deine Wesensart verändern und dich zu Höherem entwickeln. Übe
mit Eifer und Ausdauer, damit es dir später nicht leid tut!‘ M
2 „Die treibenden Kräfte“ Welche
Kräfte treiben uns und wie kann man sie auflösen? Zitat
aus M 2: ‚Wer
keine Einsicht hat, kann diese
Triebe nicht auflösen. Denn für die Auflösung ist weises Nachdenken und
Erkennen (manasikara) unverzichtbar. Es gibt verschiedene Methoden, um die
Triebe aufzulösen.‘ Weises
Nachdenken Innere
Kontrolle der Sinne Weiser
Umgang mit den Aufgaben des täglichen Lebens z. B. Kleidung, Essen Geduldiges
Ertragen und Akzeptieren von äußeren Umständen wie z. B. Kälte oder Hitze,
Hunger oder Durst, Verletzungen, Krankheiten und Schmerzen Vermeidung
von z. B. wilden Tieren, lauten Plätzen, aggressiven Menschen Vertreibung
von begehrlichen, verletzenden oder grausamen Gedanken Entwicklung
der 7 Erwachungsglieder:
Achtsamkeit,
gründliches Verständnis, Energie und Tatkraft, innere Freude und Begeisterung,
innere Ruhe und Stille, Sammlung und Konzentration des Geistes, Gleichmut und
Akzeptanz Bericht von Dr. Chalupny Paul 24.06.2011 September 2011 Stadtführung
2.Teil mit Christine Am
25.9.2011, 9:30 Uhr trafen sich einige Interessierte der Theravada-Gruppe
Salzburg bei herrlichem Spätsommerwetter in Nonntal bei der Erhardkirche
mit Christine. Nach
herzlicher Begrüßung zeigte uns Christine einen Teil des Almkanals, der z.T.
sichtbar und zum größten Teil unsichtbar unter der Stadt und durch den Mönchsberg
die Salzburger mit Trink-,Nutz-, und Löschwasser versorgt. Auch die Mühlenbetriebe
und der Residenzbrunnen werden so mit Wasser versorgt. Danach
stiegen wir über die Erhard-Stiege, am Materialaufzug zur Festung vorbei, zum
Stift Nonnberg hinauf. Es wurde um 700 vom heiligen Rupert gegründet und seine
Nichte Ehrentrudis wurde die 1. Äbtissin des Klosters. Es
ist das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster im deutschen Sprachraum
und bis 1450 wurden nur adelige Frauen dort aufgenommen. Wir
ließen uns von der Ruhe und Atmosphäre der Stiftskirche beeindrucken und
bewunderten die alten Fresken unter dem „Nonnenchor“ und die Krypta, die von
der romanischen Kirche übrig geblieben sind, als diese 1006 abbrannte. 1009
wurde die Kirche wieder aufgebaut und das Portal, die schönen Fenster und der
spätgotische Altar, der aus Scheffau stammt, haben uns sehr beeindruckt. Über
den malerischen Friedhof, vorbei am Eingang zum Kloster, wo auch an Wochentagen
Bedürftige mit Essen versorgt werden, ging es weiter zum Mönchsberg. Immer
entlang unterhalb der Festung, Europas größter Burganlage aus dem 11.Jhd.,
vorbei am“ Nonnberger Hund“, der ein Abguß eines romanischen Löwen ist. Um
11:00 Uhr wurden wir von den Klängen des Glockenspiels begleitet und entzückt,
dem ein noch nie gehörter Klang folgte. Er kam vom „Salzburger Stier“, der
hinter dem Holzbalkon des Krautturmes in Form des ältesten Hornwerkes der Welt
„ wohnt“. Christine sagte uns dann, dass dem Glockenspiel im Sommer immer
diese Musik folgt. Leider
kann man sie im Lärm des Getriebes in der Stadt nicht gut hören. Weiter
ging es, am Freyschlössel vorbei, zum frisch eingeweihten buddhistischem Stupa
an diesem wunderbaren Platz!!! Große Freude erfüllte uns, als wir „ Mögen
alle Wesen glücklich sein“ singend, den Stupa umrundeten. Danach hatten wir
eine Pause verdient und fanden einen schönen Platz im Garten der Stadtalm, wo
wir uns bei gutem Essen und Trinken im Kreis
edler Freund wieder stärkten. Danach
gingen wir durch das“ Bürgermeisterloch“ wieder hinunter ins Nonntal Bericht von Dr. Postl Waltraud Oktober 2011 2
Tage Ganztagsmeditation mit der Ehrwürdigen Nonne Ayya Agganyani am 08. und 09.
Okt. 2011 Die 52 Geistesfaktoren(Cetasikas) sind die Begleiter des Bewußtseins. Bewußtsein (citta) und Geistesfaktoren (cetasika) entstehen und vergehen zusammen, arbeiten mit demselben Objekt und haben dieselbe (Sinnes-) Grundlage. Die individuelle Charakteristik der cetasikas zeigt und äußert sich immer genau auf dieselbe Weise und ist unveränderlich.. Zum Beispieläußert sich Vertrauen (saddha) ganz anders als Haß (dosa), wir können sie leicht unterscheiden und identifizieren, aber beide existieren nicht ewig, sind nicht immer präsent in unserem Geist, ja diese beiden schließen sich sogar gegenseitig aus. Die universelle Charakteristik jedoch ist bei allen cetasikas die Unbeständigkeit (anicca), Leidhaftigkeit oder Unzulänglichkeit (dukkha) und die unpersönliche oder Nicht-Selbst Natur (anatta). Im Verlauf der 2 Tage besprach Ayya Agganyani mit den TeilnehmerInnen die 7 Universellen, die 6 gelegentlichen, die 14 unheilsamen und die 25 schönen Geistesfaktoren. Dazwischen gab es immer wieder Achtsamkeitsübungen, die einzelne Geistesfaktoren zur Grundlage nahmen. Bericht von Paul Chalupny November 2011 ÖBR-Repräsentanten-Treffen
in Linz am 06. Nov. 2011 Die ÖBR ist an der Abhaltung gemeinsamer Vesakh-Feiern in den Bundesländern interessiert und ersucht die ÖBR-RepräsentantInnen und die im Sangharat der ÖBR vertretenen Traditionen und Gruppen um Unterstützung. Erstmals soll für alle Buddhistischen Traditionen und Gruppen in Österreich am Sonntag, 23. September 2012 von 10-17 Uhr ein „Tag der Offenen Tempeltür“ von der ÖBR vorbereitet werden. Die RepräsentantInnen sind an einer wesentlichen Verbesserung der Verfassung der ÖBR interessiert und wollen, daß die RepräsentantInnen in den jeweiligen Bundesländern demokratisch von den ÖBR-Mitgliedern gewählt werden. Auch die Wahl von mindestens 2 StellvertreterInnen pro Bundesland sind im Gespräch. Bericht von Paul Chalupny 3
Meditationstage mit Bhante Seelawansa im Haus der Stille in Dienten-Puregg vom
10. – 13. Nov. 2011 Bei schönstem Spätherbstwetter fanden sich 11 Personen, davon 4 aus Salzburg, zu achtsamen Tagen im Haus der Stille ein. Bhante Seelawansa ging bereits am ersten Abend in seinem Dhamma-Vortrag voll zur Sache und erklärte die Buddhistische Lehre vom Nicht-Selbst (anatta). Am nächsten Abend erklärte er die Achtsamkeits-Meditation, die zu vipassana (Einsicht) und nibbana(Leidbefreiung) führt. Am dritten Abend betonte er in seinem Dhamma-Vortrag die erforderliche Beachtung des sittlichen Verhaltens. um Fortschritte auf dem Weg zur Leidbefreiung zu machen. Sittlichkeit sei nur dann sittlich, wenn rechte Achtsamkeit unser Denken, Sprechen und Handeln begleiten. Bhante Seelawansa betonte, daß die Achtsamkeitsübungen nicht mit den morgendlichen Metta-Meditationen, den Geh-Meditationen, den Sitz-Meditationen zu Ende sind, sondern ihre Fortsetzung bei den Arbeiten im Haus und im Garten und auch bei den Spaziergängen finden sollen, also Achtsamkeit vom Erwachen bis zum Einschlafen. Bericht von Paul Chalupny
2010 März 2010 Ganztagsmeditation
der Theravada Gruppe Salzburg im März 2010 12 Teilnehmer
verbrachten mit Manfred Wiesberger (Virijya) aus München-Haar einen meditativen
Tag im Buddhistischen Zentrum Salzburg, Lehenerstraße 15. Das Thema war
„Anapanasati- Achtsamkeit beim Ein- und Ausatmen“. Das
Anapanasati-Sutta diente als Basis für die Erklärungen und Übungsanweisungen
in 16 Übungen, die wiederum in 4
Gruppen unterteilt sind. Sie entsprechen den 4 Gruppen des Satipatthana-Sutta, nämlich
Betrachtung der Körperlichkeit, der Gefühle, des Geistes und der Geistobjekte.
Als ehemaliger
Mönch und Schüler von Buddhadasa in Thailand gab uns Manfred Wiesberger auch
wertvolle Hinweise in Bezug auf die eigene Charakterbildung: z. B. „Dumme
Gewohnheiten lassen und heilsame Gedanken entfalten!“ Er gab vor kurzer Zeit
zu diesem Thema ein Buch heraus mit dem Titel:“Das Fenster öffnen“ Erläuterungen
zu den 10 charakterlichen Vollkommenheiten (Paramita) aus den Sutten,
Herausgeber: Buddhistische Gesellschaft München e. V. www.dhammadana.de Dr. Paul
Chalupny
März
2010 Projekt
„Bei und zu Gast“ Am Dienstag,
02. März 2010 besuchte die Salzburger Buddhistische Gruppe „Akshobya Dharma
Sangha“ im Rahmen des Projektes „Bei uns zu Gast“ die Theravada Gruppe
Salzburg. Zahlreiche Mitglieder der Akshobya Dharma Sangha brachten eine schon
gut vorbereitete Vorlage für ein Mandala mit. Unter der Rezitation
buddhistischer Texte wurde gemeinsam das Mandala gestreut und nach Auflösung
der Sand der Glan übergeben. Als
nächstes wird Herr Friedrich Fenzl am 8. Juni 2010 uns den
Amida-Buddhismus im Rahmen des Projektes „Bei uns zu Gast“ näherbringen. In
diesem Zusammenhang sei hier auf das Buch von Volker Zotz hingewiesen: „Die
Suche nach einem sozialen Buddhismus – Friedrich Fenzl und Jodo Shinshu“,
Verlag Kairos Edition 2007. Dr. Paul Chalupny
Mai 2010 „Haus
der Stille“ in Puregg wieder in Betrieb Ab Pfingsten
2010 wird der reguläre Betrieb im Haus der Stille in Puregg, Dienten wieder
aufgenommen. Nach einjähriger Pause wegen Schwierigkeiten bei der Verlängerung
des Pachtvertrages ist es nun wieder möglich Retreats und Seminare in Stille
und Schlichtheit abzuhalten und zu besuchen. Vorerst sind jedoch noch einige
Erneuerungen und Verbesserungen durchzuführen und dafür werden noch
freiwillige Helfer benötigt. Bitte bei Anna Winkler unter info@puregg.at
oder Mobil 0664 9869754 für Helfereinsatz anmelden. Dr. Paul
Chalupny
Mai
2010 Erfreuliche
Signale für Gemeinsamkeit
Mit einer
Einladung der Salzburger Diamantweg-Gruppe an alle Buddhistischen Gruppen in
Salzburg und Umgebung zu ihrem Tag der Offenen Tür und mit einer Einladung der
Buddhistischen Gemeinschaft Salzburg an alle Gruppen zur Teilnahme an ihrer
Vesakh-Feier im Mai 2010 zeigen sich erfreuliche Signale für Verwirklichung von
Gemeinsamkeit. Als Repräsentant der ÖBR für Salzburg möchte ich den erwähnten
beiden Gruppen auf diesem Weg für ihr Bemühen herzlich danken und hoffe auf
weitere gemeinsame Aktivitäten möglichst vieler Gruppen. Dr. Paul
Chalupny Repräsentant
der ÖBR (Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft) für Salzburg
Juni 2010 Abhidhamma-Workshop
mit Agganyani Die deutsche ehrwürdige
Nonne Ayya Agganyani hielt am 12. + 13. Juni 2010 einen Workshop über den
Abhidhamma sowie das Satipatthana-Sutta ab. Der Vorteil einer systematischen
Beschäftigung mit der Buddha-Lehre wurde allen Teilnehmern rasch klar: Das
zeitraubende Herumsuchen in den spontan gehaltenen Buddha-Reden zu bestimmten
Themen entfällt. Die angeblich trockene und intellektuell anspruchsvolle
Materie machte „Aggi“ erfrischend unkonventionell mit klaren, humorvollen
Worten deutlich. Wesentlicher Kern: Abhidhamma heißt „Höhere Lehre“. Systematisch
zieht er sich durch sieben Opera. (Im Gegensatz dazu handelt es sich bei den
zwei anderen „Körben“, dem Vinaya-Pitaka und Sutta-Pitaka um anlassbezogene
Lehrreden ohne System.) Jede/r hat damit grundsätzlich die Wahl, statt
Buddha-Reden nach dem Zufallsprinzip den Abhidhamma zu studieren. Leider gibt es
bis jetzt kaum deutsche Übersetzungen, abgesehen vom berühmten „Visuddhi
Magga“ von Buddhaghosa in der genialen deutschen Übersetzung von Nyanatiloka
(„Der Weg zur Reinheit“). Der Abhidhamma ist ein
Hilfsmittel: Eine Landkarte für die
Praxis. Diese erlaubt uns die
solide Benennung und Einordnung von Phänomenen, die in der Meditation
auftauchen und schafft damit Gewissheit über unsere jeweilige Position auf dem
Weg zum letztendlichen Ziel, Nibbana.
Die Nonne erwies sich
angesichts vieler Fragen als außerordentlich sattelfest, kam auch auf die
beiden grundlegend verschiedenen Meditationsformen Samatha und Vipassana
(Vertiefungen, „Jhanas“ einerseits und „Einsicht“ andererseits) und
damit naturgemäß auch auf Satipatthana
zu sprechen, den „Direkten Weg“ zu Nibbana. Sie ermunterte uns, einigen
praktischen Anleitungen zu folgen. Vertiefungen seien dabei nützlich, erklärte
sie, aber nur ein Mittel zum Zweck, denn: Die Jhanas
führen nicht zu Nibbana! Dafür braucht es die Einsichtsmeditation. Es
kommt daher auf das Ziel an. Wir sollten immer klar benennen, welche Meditation
wir gerade üben wollen: Samatha zur Beruhigung und Konzentration des Geistes,
Vipassana zur Entwicklung von „Einsicht“. Ergänzend dazu einige
Pali-Begriffe: Samatha
führt zur Konzentration (Samadhi)
und den Jhanas (Sammlung, Vertiefungen), 40 Meditationsobjekte, Methode:
Konzepte. Ziel: Auslöschung der Gier. Anapana,
Metta gehören auch dazu. Vipassana
führt zu Einsicht in Verbindung mit „Klarwissen“ (Sampajanna, tiefgründiges
+ kontinuierliches Verstehen), Panna (Weisheit durch eigene spirituelle
Erfahrung), Methode: Distanzierte, gleichmütige Beobachtung der Phänomene ohne
Bewertung. Konditionierung des Geistes (Geistestraining), um die letztendliche
Wirklichkeit der Phänomene (Anicca, Dukkha, Anatta) zu erkennen. Ziel:
Leidfreiheit und dauerhaftes Glück durch Auslöschen von Gier, Hass und
Unwissenheit. Sanna:
a) Erkennung, Markierung b) Wiedererkennung + Erinnerung + Bewertung. Eines der
fünf Khandhas! Nibbana:
Vernichtung von Gier, Hass und Verblendung. Umschreibungen: Friedvoll, todlos,
erhaben, wundervoll, erstaunlich, Zustand höchsten Glücks, völligen Friedens,
totaler Freiheit.
In diesem Leben beim Stromeintritt erfahrbar (Bodhi, Analayo). Sila:
Wird gestärkt durch Vipassana (Samadhi, Panna)! „Dreifuß“ stützt sich
gegenseitig. Dukkha:
Unzulänglichkeit. Kha = Achsloch, Duh = Schlechtheit, Unbequemlichkeit. Unzulänglichkeit
wird als Leiden empfunden, wenn sie mit Anhaftung verbunden ist! Citta:
Bewusstsein (Nicht: Geist) Citta + Cetasikas
(Bewusstseinsfaktoren) = Nama (Geist)
(lt. Agganyani!). Aber
anders z.B.: Bodhi, Analayo, u.a. Anatta:
Nichtselbst. Im frühen Buddhismus allerdings: „nichtselbst“ als
Eigenschaft! Verknüpfung mit Paticca Samuppada! (Theodor Scheel: „Das
Nichtselbst“, Beyerlein & Steinschulte, „…nicht verquicken mit
Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen…“) Kamma:
Sehr komplex, sehr viel Spekulation, nur ein Buddha kann K. durchschauen. Zwar
wichtige Rolle im Abhidhamma, aber dennoch nur eine von 24 Wurzelbedingungen. Bhikkhu:
Nicht nur „Mönch“ i.e.S., sondern alle Praktizierenden. Dr. Silvester Schröger
Juli 2010
Stadtführung mit Christine am 24.7.2010 Teil 1
Eine kleine Gruppe von Mitgliedern und Angehörigen
der Theravada-Gruppe traf sich am 24.7. 2010 zu einer Stadtführung zu
weniger bekannten, aber sehenswerten Plätzen der Altstadt vor dem Schloß
Mirabell.
Christine, unsere Stadtführerin war wetterfest
ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenmantel und Hut und erwartete uns um 9:00
am Haupteingang.
Im wunderschönen Garten des Schlosses erzählte
uns dann Christine die Geschichte des Schlosses, die einst als Schlößchen
"Altenau" 1606 begann.
Der damalige Fürsterzbischof Wolf Dietrich von
Raitenau ließ es für seine bürgerliche Geliebte Salome Alt
errichten. Wir lauschten, nun auch wetterfest unter unseren
Regenschirmen, der spannenden und berührenden Geschichte.
Unser nächstes Ziel war das einfache Loreto-Kirchlein
und Kloster, das 1633 von den "Loreto-Schwestern" bewohnt
wurde. Leider war das "Loreto-Kindl", eine kleine elfenbeinerne
Christkindfigur , dem heilende und schützende Kräfte nachgesagt werden,
" nicht zu Hause".
Es ist aber zu ganz bestimmten Zeiten, die in der
Kirche angeschrieben sind, zu besuchen.
An einem Platz wo früher der Hexenturm stand, erzählte
uns Christine grausame und zu Herzen gehende Geschichten aus dieser
"schrecklichen" Zeit, die auch an Salzburg nicht vorüber ging.
Nun waren wir in der Zwischenzeit trotz
Regenschirm naß und kalt geworden und sehnten uns nach einem trockenen Ort.
Den fanden wir unter den Arkaden des
stimmungsvollen Friedhofes von St. Sebastian.
Was für ein ruhiger meditativer Platz mit den
wunderbaren dichten Bäumen, in dessen Mitte das Mausoleum des Erzbischofs
Wolf Dietrich von Raítenau steht. Da Christine den Schlüssel hat, konnten
wir hinein ins "Trockene" und auch das mit kleinen, bunten Kacheln
ausgestattete, beeindruckende Innere bewundern.
Nun wurde es uns aber so kalt, daß wir dringend
eine Kaffeepause nötig hatten und so war das nächste Ziel das Restaurant
" Brüderlein fein" im Bruderhof.
In der Zwischenzeit war dann auch in der
Linzergasse Jana noch zu uns gekommen.
Gestärkt und erwärmt haben wir dann den steilen Aufstieg
zum Kapuzinerberg durch das Portal in der Linzergasse über den Kreuzweg im
strömenden Regen bewältigt.
Von der "Kanzel", einem Aussichtspunkt, haben
wir dann die herrliche Aussicht auf die rechte Altstadt genossen und sind dann
über die Imberg-Stiege zur Steingasse hinabgestiegen.
Auf halbem Weg haben wir noch das kleine barocke
Kirchlein St.Johann besichtigt.
Nun hat es in der Zwischenzeit begonnen in Strömen
zu regnen und so beschlossen wir, uns in
dem Restaurant " Alter Fuchs" in der Linzergasse zu wärmen und zu
stärken.
Dort kam dann Edmund noch zu uns, was uns
besonders gefreut hat.
Nach einem guten Essen sind wir dann alle nach
Hause" geschwommen".
Danke liebe Christine, es war ein unvergeßliches
Erlebnis und ich freue mich schon auf
STADTFÜHRUNG TEIL 2 im Frühjahr !!!
Dr.Postl Waltraud
September 2010 Erfahrungsbericht – Meditationstage Puregg Zeitraum: 15.-19. September 2010 Leitung: Dr. Bhante Seelawansa Thematik: Welt-Ent-Wicklung durch Geist-Ent-Wicklung Mein ursprünglicher Beweggrund, mich für die diesjährigen Meditationstage in Puregg anzumelden war der sehnliche Wunsch nach einem Wiedersehen mit Bhante Seelawansa. Seit 2003 praktiziere ich in der Theravada – Tradition, die seitdem viel Heilsames in mein Leben gebracht hat. Nach meinem Umzug von Wien nach Salzburg (2008), sind die Gelegenheiten zu buddhistischen Unterweisungen des spirituellen Leiters und der freundschaftliche Austausch mit ihm rar geworden. Bereits kurz nach Ankunft spürte ich, dass ich angekommen war und bereit dafür, in die Stille zu gehen. Nach dem Einführungsvortrag, in dem Bhante in gewohnt liebenswerter und lebensnaher Art und Weise den bevorstehenden Meditationspfad skizzierte, war wohl allen Teilnehmern klar, dass ein jeder für den gedeihlichen Verlauf und Fortschritte im Retreat selbst Verantwortung übernehmen muss. Das meditative Ambiente – gleich einem Bergkloster – erleichterte mir das Eintauchen in die Kontemplation im Vergleich zum urbanen Raum doch erheblich. Man spürte förmlich die klare Stille und tiefe Sammlung dieses Ortes. Zudem war ein strukturierter Tagesablauf mit Sicherheit förderlich zur Etablierung einer meditativen Haltung und achtsamen Lebensweise! Auszugsweise Ausführungen… Indem man dem Geist wieder beibringt einfach zu sein, gelangt er zur Ruhe und wird klar. Dementsprechend wird in der Meditation vor allem eines verfolgt: Die Bewegungen des Geistes wahrzunehmen (=mit weisem Erwägen die Tiefe des Geistes [Wurzel] erkennen). Nur durch das Gewahrsein der fortlaufenden emotionalen Reaktionen kann man vom konditionierten Reflex des Mögens und Nichtmögens abstehen und sich Schritt für Schritt aus dem weltlichen Daseinskreislauf ent-stricken. Gedanken sind immer mit Anhaften verbunden, da sie alle eine Verbindung zu Zeit und Raum haben. VIPASSANA schenkt uns Freiheit von Raum & Zeit und ist der einzige Weg zur Reinheit des Wesens. Mögen alle Wesen frei sein von Leid. Mögen alle Wesen lange und in Frieden leben. In Verbundenheit, Stefan Wutscher
Oktober 2010 Ganztagsmeditation
mit Matthias Scharlipp am 30.10.2010 im BZ Salzburg Zum Thema „Weg und Ziel
der Buddhalehre“ praktizierten wir mit Matthias Scharlipp und lauschten seinen
anregenden Ausführungen. Unerschütterlich und besonnen zeigte er auf, wie
Nibbana, das Endziel der buddhistischen Übungspraxis, auf besondere Weise den
Weg zu dessen Verwirklichung beeinflusst und wie Rechte Achtsamkeit dabei als
untrüglicher Kompass dient. In der Einstiegsrunde überraschte
Matthias mit zwei interessanten Fragen: Wo fühle ich mich Zuhause? Und was müsste
Matthias tun, damit wir am Ende des Tages weggingen mit dem Gefühl
unsere Zeit vergeudet zu haben? Daraus ergab sich ein
Gespräch über Zuhause und Heimat und dem ‚Wunsch nach Wohlergehen‘.
Matthias legte ausführlich dar, worauf bei der Unterscheidung von
unterschiedlichen Qualitäten beim ‚Begehren‘ zu achten ist. Zum einen gibt
es das unstillbare Verlangen (tanha), das uns im Leidenskreislauf (samsara)
gefangen hält; zum anderen gibt es den Wunsch
nach Wohlergehen (chanda), welche die Antriebskraft auf dem spiralförmigen
Weg zur Befreiung (nibbana) darstellt. (Vgl.
Upanisa Sutta; S.12, 23) Es folgte ein Text, aus
dem hervorging, welches Buddhas Beweggründe waren sich auf die spirituelle
Suche zu begeben. M 26:
‚Da er erkannte, dass er selbst Alter, Krankheit, Tod, Kummer und
Verunreinigung unterworfen war, machte er sich auf die Suche nach dem was nicht
Alter, usw. unterworfen war, erkannte es und fand die höchste Sicherheit (nibbana).‘ Nach einer Gehmeditation
fokussierte die angeleitete Sitzmeditation darauf mit liebevoller Freundlichkeit
und Vertrauen zu praktizieren. Es ging um eine Haltung von unendlicher
Freundlichkeit und unerschütterlichem Vertrauen mit der alles, wirklich alles,
was während der Meditation auftaucht, nicht nur wahrzunehmen sondern auch im
Geiste eines vertrauensvollen Nicht-Wissens zu beobachten. Nach einer sonnigen
Mittagspause vervollständigten wir das Quartett der möglichen Körperhaltungen,
beginnend mit einem body scan im Liegen, anschließend sanfte Körperübungen
gefolgt von einer halben Stunde Stehmeditation. Der theoretische Input
begann mit Buddhas Gang in die Hauslosigkeit, der ihm nur möglich war wegen des
unerschütterlichen Vertrauens (saddha), dass es einen erhabeneren Zustand gibt,
zu dem es gilt den Weg zu entdecken. Von diesem Endziel ausgehend, wendete er
sich den zu beseitigenden Stolpersteinen und Schritten zu, die es benötigt, um
dieses Ziel zu erreichen. Nicht unerwähnt bleiben soll der Hinweis, dass es 33
Synonyme für Nibbana gibt. Der spirituelle Weg mit Ziel ergibt sich
jedoch erst, wenn die 4 edlen Wahrheiten im Ansatz akzeptiert werden. Das
Fundament des spirituellen Lebens „Das Gleichnis von den schützenden
Inseln“ D 16 Die wechselseitige Beeinflussung von
Ziel und Weg Mit dem Hinweis auf den Film „Broken
Silence“ sprach er über die Schwierigkeiten als natürliche Stimuli für
unsere Lern- und Entwicklungsprozesse. „whenever
we leave home, the problems begin“ “Begehren“als Hausbaumeister
erkennen. Text Dhp.154 vorlesen weiterer Texte: Gleichnis von den Schlangen/
S 32,238 „Ihr Mönche, es gibt ein Ungeborenes,
Ungewordenes, Ungeschaffenes, Unbedingtes. Ihr Mönche, wenn es dieses
Ungeborene, Ungewordene, Ungeschaffene, Unbedingte nicht gäbe, dann wäre ein
Entkommen von dem was geboren, geworden, geschaffen, bedingt ist, nicht möglich.
Weil es aber ein Ungeborenes, Ungewordenes, Ungeschaffenes, Unbedingtes gibt,
ist ein Entkommen von dem was geboren, geworden, geschaffen, bedingt ist zu
erkennen.( Ud 8:3;80-81) Zernko Amy und Dr. Postl Waltraud
November 2010 Abschluß
des Projektes „Bei uns zu Gast“ Herr Friedrich Fenzl informierte uns am 08. Juni 2010 eingehend über den Amida-Buddhismus. Am Dienstag 02. November 2010 war die Gruppe des Buddhistischen Zentrums Salzburg von Karma Kagyü Österreich unter der Leitung von Herrn Guido Czeija „Bei uns zu Gast“. Die Grundsätze des Diamantweg-Buddhismus und seine praktischen Übungen wurden uns nähergebracht. Mit dieser Veranstaltung fand das Projekt „Bei uns zu Gast“ seinen Abschluß. Insgesamt konnte die ‚Theravada Gruppe Salzburg-Buddhistrische Praxis im Alltag‘ acht buddhistische Traditionen, die in Salzburg in Gruppen präsent sind, zu sich einladen und dadurch das gegenseitige Verständnis und Vertrauen fördern. Allen teilnehmenden Gruppen herzlichen Dank für die Mitwirkung! Dr. Paul Chalupny Dezember 2010 Lange
Nacht der stillen Meditation In einer der längsten Nächte zum Vollmond vor Weihnachten begegneten wir in tiefem Schweigen unserem eigenen Herzen. Es wurde von 19 Uhr bis 23 Uhr abwechselnd immer wieder eine halbe Stunde Meditation im Sitzen und Gehen praktiziert. Auch eine längere Meditation im Sitzen war möglich. Mit Achtsamkeit den Tee zu trinken oder mit Achtsamkeit bei Alltagsverrichtungen konnte in der Gehmeditationszeit auch eine stille Pause eingelegt werden. Dr. Paul Chalupny
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